Hurry, day!

27 03 2014

(c) Bernhard Friedrich

Hurry, day,
Please pass as quickly as you can.
I want to hold my darling
in my arms again.
In my arms,
where she belongs!

Hurry, day!
Pass as quickly as you can.
I want to see her again,
Touch her,
Feel her,
Look into her beautiful eyes.
Hurry, day.
Pass by.
Because the night will bring my baby.

Hurry, train.
Bring her in my arms again.
The day has passed,
Now it’s in your hand.
To bring her
Where she belongs:
In my arms again.
Please hurry, train!

Slow down, day!
Please slow down, day!
The evening will take
my baby away,
Away from my arms,
Away from where she ought to be
From where she wants to be
Away from me.

Slow down, day!
Don’t take her away!
Slow down, day!
Let my baby stay!

(Like in most long distance relationships:
Wait 5 days, then repeat from beginning)





Trage Deinen Schmerz

10 03 2014

(c) Bernhard Friedrich

Trage Deinen Schmerz wie eine Kerze.
In deinem Herzen.
Lass ihn Dein Innerstes erhellen.

Tragen Deinen Schmerz wie einen Schirm.
Über Dir.
Er kann das Unwichtige von Dir fernhalten.

Trage Deinen Schmerz wie eine Brille.
Er lässt Dich klar sehen.

Trage Deinen Schmerz,
Und behalte Deine Leichtigkeit.
Es ist nur Schmerz.

Dein Schmerz hat Dich zu dem gemacht, was Du bist. Gib ihm den Platz, den er braucht.

Trage Deinen Schmerz wie ein Abzeichen.
Auf Deiner Brust,
Sichtbar für jeden.





Ein ganzer Tag

6 03 2014

Ein ganzer Tag
(c) Bernhard Friedrich

Wenn die Sonne am Horizont verschwindet, und das runde Gesicht des Vollmonds langsam in den Abendhimmel steigt.
Schließe ich die Augen und träume mich zu Dir.

Wenn der Mond dann gemächlich seine Bahn zieht, und das schale Licht nach und nach auf alle Seiten der nächtlichen Berge und Wälder fällt.
Habe ich die Augen zu und träume von Dir.

Wenn er dann seine Runde beendet, und sich vorsichtig, fast zärtlich, der neue Tag ankündigt,
Streifen meine Gedanken zärtlich über Deinen Körper.

Wenn das Sonnenlicht mit voller Macht den neuen Tag erhellt.
Spüre ich Dich ganz nah bei mir.

Wenn die Sonne ihre Reise tut, ich beschäftigt den ganzen Tag erlebe, 1000 Dinge tue.
Bist Du immer ein bisschen mit dabei.

Und manchmal, in den kurzen, stillen Momenten,
Mach ich die Augen zu,
Spür Dich ganz stark,
Und atme einen Augenblick lang
Nur für Dich.





If you want someone to be real with you

21 02 2014

If you want someone to be real with you, they need to know: you bleed, too.

Ash Beckham about coming out of the closet:





Egal was Du tust

19 02 2014

(c) Bernhard Friedrich

Tu es weil Du es willst
Tu es weil Dein Herz Dich dazu drängt
Tu es mit Leidenschaft
Tu es mit Liebe
Tu es mit allem, was Du bist.

Tu es nicht für Aufmerksamkeit
Tu es nicht für Bestätigung
Tu es nicht um dazu zu gehören
Tu es nicht um etwas zu erreichen
Tu es nicht für Applaus.

Wenn es tief aus Dir kommt
Wenn Du es an die Oberfläche lässt
Wenn Du etwas aus Deinem Inneren
in der physischen Welt real werden lässt,

Kann es nicht anders sein
Kann es nicht besser sein
Kann es nicht falsch oder richtig sein.

Es ist genau das, was es ist
Und es ist perfekt
Genau so
Wie es ist.

Tu es.
Tu es.
Tu es.
Nur für Dich.

Egal was Du tust.





It’s Always And Never The Right Time: Why You Shouldn’t Wait For Anyone

18 01 2014

http://elitedaily.com/dating/sex/always-never-just-right-time-dont-wait-anyone/

Very nice!





Zwischen uns

14 01 2014

(c) Bernhard Friedrich

Es gibt etwas zwischen uns.
Und damit meine ich nicht diese besondere Verbindung – dieses Wiedererkennen – das sich in endlos vielen Details zeigt. Das in jedem zweiten Satz oder Gedanken auftaucht und bewirkt, dass sich unsere Erfahrungen und Erkenntnisse wie zwei Seiten eines gemeinsamen Erlebnisses anhören.
Ein gemeinsamer Weg, gegangen ohne uns zu kennen.

Aber da ist noch etwas zwischen uns –
es steht zwischen uns.
Es ist eine heimliche Distanz, eine subtile Schicht, etwas, das Dich umgibt, überzieht, ummantelt.

Wie nach einer kalten, klaren Winternacht jedes Blatt, jeden Halm, jedes Stück Oberfläche von Raureif eingehüllt ist, so bist auch Du eingehüllt.
Dünn, zart, zerbrechlich ist Deine Hülle, und klar spürbar.

Du hast es gewählt, mit mir hier zu liegen.
Du hast Dich entschieden, mir nahe zu sein.
Wenn ich Dich berühre, zärtlich und geschmeidig, oder fest und fordernd, egal. Ich spüre diese Schicht, diese Distanz zwischen meiner und Deiner Haut. Die Eiskristalle, die die Nähe verändern, den Kontakt abkühlen. Deinen Widerstand, Deine Angst, Deinen Versuch, Dich nicht voll berühren zu lassen – mich nicht ganz zu Dir zu lassen.

So nah Du mich auch lässt,
So nah Du mich in dem Moment auch willst.
Es steht etwas zwischen uns,
Hält mich von Dir fern.
Dein Körper ist hier,
Dein Geist ist hier,
Dein Herz schlägt woanders.
Du gehörst nicht in meine Arme.
Du bist die Frau eines Anderen.