Platz frei

10 01 2014

(c) Bernhard Friedrich

Tür zu
Tür zu
Tür zu
Schild „Platz frei“
Tür auf
Bernhard rein
Bernhard drin
Bernhard raus
Tür zu
Schild weg
Sorry, Platz war doch nicht frei
Bernhard: „WTF?!“

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Im Fluss

9 01 2014

(c) Bernhard Friedrich

Alles unter Kontrolle.
Natürlich.
Nicht dass ich von Natur aus alles unter Kontrolle habe.
Aber natürlich hab ich alles unter Kontrolle.
Hätt ich zumindest gern.
Dacht ich zumindest, dass ich hab.
Dass ich kann.
Dass ich will.

Und dann kommst Du daher.
Einfach so.
Stehst neben mir,
siehst mich an,
lächelst,
sprichst mit mir.
Lang.
Tief.
Intensiv.
Und plötzlich weiß ich, dass ich gar nichts unter Kontrolle hab.

Wenn der Austausch ein bestimmtes Maß an Oberflächlichkeit verlässt und in die Tiefe geht, ist es mit Kontrolle vorbei.
Dann ist nur mehr „Hosen runter“ und „Karten auf den Tisch“ angesagt.
Wenn der Schein, den ich künstlich hochhalte, nicht mehr hell genug ist, um zu leuchten,
Wenn kluge Sprüche und geistreiche Bemerkungen unnötig sind,
Wenns weder drum geht, Recht zu haben,
noch clever zu sein.
Wenn man sich auf Augenhöhe trifft.
Wenn der Horizont größer wird,
Die Wahrnehmung tiefer,
Wenn das Sein anfängt durchzuschimmern.

Ja, dann sind die Karten auf dem Tisch.
Und dann ist nix mehr mit Kontrolle.

Dann wird der Austausch zum Tanz.
Zum ganzheitlichen Erlebnis.
Dann muss und darf ich alles von mir einbringen, nichts zurückhalten, ganz ich selbst sein.
Sein, nicht tun.
Einfach ich.
Einfach Du.
Ohne Kontrolle.
Im Tanz.
Im Fluss.

 

 

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Der Duft Deiner Haut

9 01 2014

(c) Bernhard Friedrich

Der Duft deiner Haut hängt noch an mir.
Ich trage Deine Berührung wie einen Mantel.
Noch immer spüre ich Deine zarte Haut unter meinen Fingerspitzen.
Deine Hände auf mir.
Deine Zehen, wie sie meine berühren.
Vier Knie aneinander.
Und Deine Haare kitzeln mich noch immer in der Nase.
Dein Nacken auf meinem Arm.
Unterdrückt den Blutfluss.
Es schmerzt.
Es ist mir egal.
Ich werd mich nicht bewegen.
Du auf meinen Arm, so ist es.
Und so bleibt es.
Hier zu liegen und Dich zu halten.
In diesem zeitlosen und magischen Moment.

Es war, als wäre es nicht von dieser Welt.
Wie nichts, was ich mir hätte wünschen können.
Zu echt, zu nah, zu wahr, um die ganze Tiefe des Moments wahrnehmen zu können.
Betrunken vom Alkohol.
Betrunken von der Berührung.
Betrunken davon, nicht zu wissen wie es so weit kommen konnte.
Wie Du in meinen Armen gelandet bist.
Wie ich in Deinen gelandet bin.
Wie wir hier gelandet sind.
Wir. Hier.
So nah.

Und mit jedem Atemzug,
Mit jedem mal, dass ich einatme,
Atme ich Dich ein,
Atme ich Dich.

Ganz egal wie wunderschön,
Wie tief,
Wie magisch es ist.
Es fühlt sich zeitlos an, aber es ist nicht zeitlos.
Ich kann meinen Atem nicht für immer anhalten.
Ich kann ihn nicht für immer anhalten.
Ich kann ihn einfach nicht halten.
Ich kann Dich nicht halten.
Ich kann’s nicht.

Ich muss ausatmen.
Ich muss Dich loslassen.
Und ich lasse los.
Ich lasse Dich los.
Bitte geh nicht.
Aber Du gehst.

Je näher es wird, desto mehr tut’s weh.
Aber der Duft deiner Haut hängt noch an mir.
Ich trage Deine Berührung wie einen Mantel.

 

(Deutsche Übersetzung von ‚The smell of your skin‘ )

(c) Bernhard Friedrich

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The smell of your skin

31 12 2013

(c) Bernhard Friedrich

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The smell of your skin still lingers on me.
I’m wearing your touch like a coat.
I still feel your soft skin under my fingertips.
Your hands on me.
Your toes touching mine.
Four knees together.
And your hair is still tickling my nose.
Your neck on my arm.
Suppressing the blood flow.
It hurts.
I don’t care.
I won’t move.
You on my arm, this is how it is.
And how it stays.
Lying here and holding you.
In this timeless and magic moment.

It was like from outer space.
Like nothing I could have wished for.
Too real, too close, too true to perceive the whole depth of this moment.
Drunk from alcohol.
Drunk from touch.
Drunk from not knowing how it got this far.
How you landed in my arms.
How I landed in yours.
How we landed here.
We, here.
So close.

And with every breath I take,
With every time I’m breathing in,
I’m breathing you in,
I’m breathing you.

No matter how beautiful,
How deep,
How magical.
It feels timeless, but it is not.
I can’t hold my breath forever.
I can’t hold it forever.
I just can’t hold it.
I can’t hold you.
I can’t.

I have to breathe out.
I have to let you go.
And I let go.
I let you go.
Please don’t go.
But you go.

The closer it gets, the more it hurts.
But the smell of your skin still lingers on me.
I’m wearing your touch like a coat.

(c) Bernhard Friedrich

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Getting what you want…

6 12 2013

“If you don’t get what you want, you suffer; if you get what you don’t want, you suffer; even when you get exactly what you want, you still suffer because you can’t hold on to it forever. Your mind is your predicament. It wants to be free of change. Free of pain, free of the obligations of life and death. But change is law and no amount of pretending will alter that reality.” ― Socrates





And again…

5 12 2013

And for a moment pain kicks in. Sharp, clear, deep, everywhere.
Hello, good old friend. Thanks for bringing me back into reality. What a trip…





Falling things

16 11 2013

Sometimes when things seem to fall apart – they actually fall into place.